Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 13.05.2015

Taple, Nepal: Bis zu 100 Nothäuser können gebaut werden

Andreas Schneider schreibt:
Wie man aus beiliegenden Bildern ersehen kann, haben die Bewohner dank Ihren grosszügigen Spenden, liebe Leserinnen und Leser, mit dem Bau von Nothäusern begonnen. Mein Freund Kamal Bhatta hat zu Beginn der letzten Woche in Taple 49 Häuser angeschaut und mit den Besitzern eine Versammlung abgehalten. In dieser Versammlung hat man gemeinsam beschlossen, Nothäuser zu bauen.

 

 

Es braucht Monate, vielleicht Jahre, um die zerstörten grösseren Häuser wieder aufzubauen. Bis zu jenem Zeitpunkt werden die Nothäuser den notwendigen Schutz vor der Witterung bieten. Nach dem Beschluss wurden mit Geld, das SIE gespendet haben, Blechdächer gekauft. Es werden nun weitere Bauwerkzeuge und Baumaterialien beschafft. Dank Ihrer Unterstützung – bisher wurden etwas mehr als 30 000.— Sfr gespendet –, wird es möglich sein, vor dem Einsetzen des Monsuns bis zu 100 Nothäuser zu erstellen. Die Betroffenen sind sehr dankbar für diese rasche, unbürokratische Hilfe. Sie hoffen dann für die grossen Reparaturen und für die Instandstellung der Infrastruktur auf die Unterstützung der bekannten Hilfswerke wie Glückskette, Helvetas usw. Ich werde mich bemühen, Sie weiterhin regelmässig zu informieren. Selbstverständlich sind auch weiterhin Spenden willkommen.

Spendenkonto: IBAN CH55 0078 4012 4993 9200 1
Dr. A. Schneider, Projekt Taple
Nepal 2015, Speicherstrasse 21, 8500 Frauenfeld.