Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 16.09.2015

Schnyder kandidiert!

Chnuri – Er bringt frischen Wind nach Bern

Darauf haben wir gewartet. Der Chnuri nutzte gern die Gelegenheit, Arnold Schnyder («ungebremst nach Bern»; – «das kleinere Übel») ein paar Fragen zu stellen. Im Herbst finden die Wahlen ins eidg. Parlament statt.

 

 

Arnold Schnyder, was wollen Sie in Bern bewegen?
Die Schwingtüren in den Nationalratssaal.

Womit könnte man Sie im allerschlimmsten Notfall bremsen?
Mit einem FDP-Spitzenpolitiker, der nach links ausschert.

Sie kandidieren auf Liste 1291 plus. Wo liegt der Symbolgehalt?
Patriotischer geht es ja wirklich nicht!

Ihr modisches Outfit findet Nachahmer von halb links bis ganz rechts. Warum liegt Kleinkariertes in diesem Wahlherbst derart im Trend?
Bei mir ist das Kleinkarierte nur äusserlich zu finden, im Gegensatz zu anderen Kandidatinnen und Kandidaten, die es verinnerlicht haben.

Warum sind Sie keine Listenverbindung mit einer anderen Partei eingegangen?
Weil ich lieber selbst gewinnen möchte, als mit anderen zusammen auf einer Verliererliste zu stehen.

Würde ein Puch Maxi nicht besser zu Ihrer Jacke passen?
Ich trage ein Jackett und keine Jacke. Auf der Vespa demonstriere ich mein Flair für Lifestyle, und ich vertrete ja auch einen gewissen Status.

Nennen Sie uns ein paar Anliegen aus Ihrem Parteiprogramm.
Ich selbst bin das Programm.

Warum gehört Ihr Name zweimal auf die Liste?
Einmal, um das kleinere Übel zu wählen, und ein zweites Mal, um alle vor einem grösseren Übel zu bewahren.

Wann kann man Sie das nächste Mal live erleben?
Ich bin Gast bei «Ergötzliches Special» am 8. und 22. Oktober im Theaterhaus in Weinfelden.


Arnold Schnyder, wir freuen uns, dass Sie kandidieren, und werden es uns zwei Mal überlegen, ob wir Sie wählen werden. Vielen Dank! ...und viel Glück!