Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 09.10.2015

Vom «Frohsinn» zum «Erchingerhof»

«Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen», sagt Attinghausen in Schillers «Wilhelm Tell». Das ist wahrhaftig im Langdorf sichtbar geworden. Der «Frohsinn», einst einmal Treffpunkt festfreudiger Langdorfer, war in den 1950er Jahren dem Verfall nahe.

 

 

Fortschrittsgläubige Investoren setzten 1965 an seine Stelle ein Hochhaus mit Wohnungen und Restaurant, Saal, Tankstelle und Ladenlokalen. Etwas zu gross für die damaligen Frauenfelder Verhältnisse! Der Gastbetrieb vermochte sich nicht zu halten, Büros zogen ein. Der Bau war aber damals zweifellos ein architektonisches Signal: «Wir sind Stadt!»

Text: Angelus Hux; Altes Bild: Quartierverein Langdorf; Bild 2015 © fw.

 

 

Vom «Frohsinn» zum «Erchingerhof»