Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 28.01.2016

«Wow!» – sagen Kenzy, Alena und Nora

Die drei Kinderrat-Reporterinnen berichten von der Kabinettausstellung «irrsinnig» im Naturmuseum Frauenfeld:

 

 

«Was einem als erstes auffällt ist, dass der Name «irrsinnig» sehr gut zur Ausstellung passt. Es gibt vier grosse Setzkästen (A, B, C und D), die randvoll gefüllt sind mit Vögeln, Schlangenhäuten, Füssen von verschiedenen Tieren und vielen anderen Sachen.»

Kenzy gefällt der Kasten B am besten: «Zuerst habe ich die Waben der Hornissen entdeckt. Sie sind so gross, dass der Rest fast nicht auffällt. Das Interessanteste ist der Schaukasten «Entwicklung der Honigbiene». Ein Buch stammt aus dem Jahr 1900 und ist schon über 100 Jahre alt. Es hat auch zwei Schächteli von einer alten Schneckenausstellung, die ich am liebsten geöffnet hätte. Ich denke, ihr auch!»

Auch Alena schaut am liebsten in den Kasten B: «Am besten gefällt mir das Eichhörnchen, das aus dem Jahr 1993 ist. Es hält einen kleinen Vogel, eine Wasserralle, und sieht sehr glücklich aus! Ich würde diesen Kasten am liebsten öffnen und alle Tiere streicheln, weil sie so flauschig aussehen.»

Nora erzählt vom Kasten C: «In diesem Kasten hat es einen riesigen Elefantenfuss, aus dem ein Mauswiesel hervorschaut. Darüber sitzt ein spezieller farbiger Vogel, ein Pfefferfresser. Es hat auch noch einen glitzrigen Stein, der wie ein Kristall aussieht im Kasten. Es ist ein Baryt auf Fluorit. Die eine Koralle, die neben dem Elefantenfuss steht, sieht fast ein bisschen aus wie ein Wurm.»

Die drei Mädchen sind sich einig: «Es lohnt sich auf jeden Fall, die Ausstellung zu besuchen. Man braucht Zeit, damit man alles in Ruhe bestaunen kann. Es hat viele Albino-Mäuse, Seesterne in allen Grössen und Insekten. Ein Fisch sieht aus, als ob er einen Vogel auffressen würde. In der untersten Reihe marschieren viele Vögel im Gänsemarsch in eine Richtung – und auch Skelette, die «gwundrig» machen, hat es. Es gibt für alle etwas zu entdecken!»



Elisabeth Büchler, Grafikerin und Gestalterin im Naturmuseum, wird bald pensioniert. Als Abschiedsgeschenk für das Museum und für sich selber, hat sie die Kabinettausstellung «irrsinnig» eingerichtet.

Naturalienkabinett «irrsinnig» bis am 24. April 2016
Naturmuseum Thurgau / Freie Strasse 24 / Frauenfeld
Di – Sa 14 – 17 Uhr / So 12 – 17 Uhr

 

 

«Wow!» – sagen Kenzy, Alena und Nora