Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 24.02.2016

Interview mit Jacqueline Müller

Gemeindepräsidentin von Pfyn

Primarschulgemeinde Pfyn und Politische Gemeinde Pfyn haben Ja gesagt zum Neubau der Mehrzweckhalle. Wie geht es nun weiter?

 

 

Die Jury hat aus 43 Bewerbungen sieben Teilnehmer für den Projektwettbewerb bestimmt – darunter auch ein Nachwuchsbüro. Ende Februar und Anfang März trifft sich die Jury zur Ausmarchung des Siegerprojektes. Dieses wird an der Schulgemeindeversammlung vom 21. März vorgestellt. Zudem werden die Wettbewerbsarbeiten öffentlich ausgestellt (SIA-Vorschrift). Der Termin für die Abstimmung über einen Planungs- oder Baukredit steht noch nicht fest, soll aber den Stimmbürgern noch dieses Jahr unterbreitet werden. Ich freue mich, dass die Primarschule und die Politische Gemeinde dieses anspruchsvolle Projekt gemeinsam stemmen.

Das Glasfasernetz in Ihrer Gemeinde ist schon fast flächendeckend erschlossen. Was macht die Produktevielfalt in Ihrer Gemeinde so einmalig?
Ja, wir bauen in diesem Jahr die vierte und letzte Etappe. Viele Gemeinden bauen mittlerweile Glasfasernetze. Und so unterschiedlich die Gemeinden sind, so unterschiedlich sind diesbezüglich die Geschäftsmodelle. Wir bauen mit unseren bewährten Kooperationspartnern Leucom Stafag AG und Swisscom AG. Das heisst, diese Partner beteiligen sich an den Investitionskosten. Das Netz bleibt im Besitz der Gemeinde, den Partnern steht jedoch eine Faser zu. Nebst diesen national und regional führenden Partnern verdienen aber noch weitere Provider das Vertrauen unserer Kunden. Wir haben auf dem gleichen Netz noch weitere Angebote: mhs@internet, 1a Speed und iway.ch. Diese Provider-Vielfalt auf einem Netz ist einmalig. Die Informationsveranstaltung im Dezember war gut besucht. Die Kunden konnten sich vor Ort direkt bei den Providern über die Angebote informieren. Es werden auch in diesem Jahr noch solche Veranstaltungen durchgeführt.

Was wünschen Sie sich speziell für Ihre Gemeinde?
Der Gemeinderat hat die Legislaturziele festgelegt. Ein Schwerpunktthema ist das «Mitenand». Wir setzen auf die Mitwirkung der Bevölkerung. Nur so können wir gewiss sein, dass wir uns bedarfsgerecht entwickeln. Wir werden themenbezogene Workshops durchführen, wie zum Beispiel am 20. Februar zum Projekt «umsorgt älter werden». Gesucht sind Ideen für ein zufriedenes, vielseitiges und gutes Älterwerden in vertrauter Umgebung.

Ich wünsche mir Interesse am Gemeindegeschehen und eine aktive Beteiligung der Bevölkerung. Und ich wünsche mir in der PSG Herdern-Dettighofen betreffend des Schulstandortes eine gute Lösung.

Herzlichen Dank für das Interview.
Manuela Olgiati