Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 24.03.2016

Gesucht: Präsident

QV Erzenholz hat auf 2017 zwei vakante Stellen

Reto Brunschweiler (Präsident) und Walter Zangger (Kassier) stellen auf die nächste Jahresversammlung ihre Ämter zur Verfügung. Nicht aus Überdruss, nein: Sie wollen dem Nachwuchs die Chance geben, im Quartierverein Karriere zu machen.

 

 

Vor lückenlos besetztem Pavillon fand am Samstag die Jahresversammlung EHO (Erzenholz-Horgenbach-Osterhalden) statt. Anwesend 52 Mitglieder und eine ganze Reihe hochkarätiger Gäste, unter ihnen Anders Stokholm, Ruedi Huber, Andreas Anderegg und die Vertreter der «vierten Macht»: Abordnungen der städtischen Quartiervereine. Rechnung und Budget wurden einstimmig gutgeheissen. Neue Suppleantin ist Karin Böhi.
In Erzenholz kostet eine JV nur Fr. 700.–, die gesamten Jahresanlässe schlugen mit Fr. 913.– zu Buche. Dagegen sind dann der neue Beamer (Fr. 1‘800.–), die Reparatur der Heizung (Fr. 500.–), Lüftung und Internet-Auftritt schon etwas teurer...
Ein herzliches Dankeschön durfte Olga Züst entgegennehmen, die Wirtin des Vereinspavillons. Sie ist die Seele des Klaviers.
Nördlich des Pavillons entstehen vor-aussichtlich fünf zusätzliche Parkplätze.
Zu reden gab das Glasfasernetz. Es ist kompliziert, nicht zuletzt, weil zwei Anbieter (Leucom und Swisscom) zwei Gemeinden (Frauenfeld und Gachnang) auf Erzenholzer Hoheitsgebiet beackern. Das Schuelhüsli ist ohne Abwart. Deshalb hinkt die Türmli-Uhr der Zeit massiv hintennach. Die Schüler freut‘s gar nicht!

Stokholm berichtete aus den verschiedenen Stadtrats-Ressorts und brachte ein paar interessante Dinge auf den Punkt:

Der Asyldruck auf die Stadt wird vor-aussichtlich zunehmen. sia baut Arbeitsplätze ab, das Domicil schliesst. Grosses Unbehagen! Man werde mit aller Kraft dagegensteuern. Die Allmend ist armasuisse-Gebiet. «Allmend» heisse nicht, dass die Ebene selbstverständlicher Grundbesitz für alle vier- und zweibeinigen Gesellen mit und ohne motorisierten Untersatz sei. Die nun fehlenden Parkplätze nördlich des Bahnhofs sind ersatzlos gestrichen. Allerdings: «Das Untere Mätteli ist selten voll besetzt.» Geplant sei ein Durchstich zu Perron und Bahnhofplatz. Spitex: «Die Kosten laufen uns davon.» «Wärme Frauenfeld» werde die Stadt noch lange beschäftigen.Immerhin kann sie nun auf finanziell gesunde Beine gestellt werden. Die Stadtkaserne wird (erst) 2020/21 frei. Rahmenbedingungen und Nutzungsideen werden aber heute schon entwickelt.

Mit einem feinen Geschnetzelten auf Reis schloss die Versammlung kulinarisch ab. Tanke villmool!(eb)




Die Schul-Uhr hinkt!
Das Uhr- und Schlagwerk im Dachstuhl des Schulhauses ist alt und weitherum einzigartig. Das Uhrwerk ist rein mechanisch und muss von Zeit zu Zeit fachmännisch aufgezogen werden. Die Uhr läuft tendenziell zu langsam, was dazu führt, dass sie jede Woche zwei Minuten vorgestellt werden muss. Dies hat bis anhin der Schulhausabwart gemacht, dieser fehlt nun, und die Uhr hinkt mittlerweile über 10 Minuten hinten nach.

 

 

Gesucht: Präsident