Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 23.06.2016

Andreas Schneider baut Schulhäuser in Nepal!

Schulhäuser dank Ihrer Unterstützung. Andres «Schnitzel» Schneider, bis­lang Allgemeinpraktiker im Schlossberg Ärztezentrum Frauenfeld, schreibt:

 

 

«Im April 15 hat ein starkes Erdbeben Nepal erschüttert und grosse Zerstörungen angerichtet. In der Folge haben wir auf privater Basis Geld gesammelt, um vor dem Einsetzen des Monsuns mehrere Hundert Nothäuser aus Blech im Dorf Taple zu bauen (die «Frauenfelder Woche» hat berichtet). Vor einigen Wochen durfte ich Taple besuchen und konnte sehen, wie die Leute immer noch in diesen Nothäusern leben, und wie sie gleichzeitig mit dem Wiederaufbau ihrer Steinhäuser begonnen haben. Das Wellblech ihrer Nothäuser werden sie für die Dächer verwenden. Ausser unserer privaten Hilfe haben die Bewohner dieser Region immer noch keine offi­zielle Unterstützung erhalten.
Dank Ihrer Grosszügigkeit, liebe Spenderinnen und Spender, war nach dem Bau der Nothäuser noch Geld vorhanden. Wir planten im Herbst 15, mehrere Schulhäuser in den betroffenen Dörfern mit insgesamt 30 Schulzimmern zu errichten. Leider war dies wegen einer Blockade des Landes nicht möglich. Es konnte kein Baumaterial zu einem vernünftigen Preis beschafft werden. So haben wir uns entschlossen, die Schulhäuser erst in diesem Frühjahr zu bauen. Im April konnten die Arbeiten aufgenommen werden, und wie Sie auf den Fotos sehen, gehen die Bauarbeiten zügig voran. Bald werden alle Schulhäuser stehen und die Kin­der können in zweckmässigen Räumlichkeiten unterrichtet werden. Leider besteht noch ein kleiner Fehlbetrag. Spenden sind sehr willkommen:
«Freundeskreis Schweiz-Nepal», Konto: 751647-71; IBAN: CH54 0483 5075 1647 7100 0; Credit Suisse AG, 8070 Zürich; Vermerk «Schulhausbau in Dhading, Nepal».

Ende August werde ich noch einmal nach Nepal reisen, um die fertigen Schulhäuser «abzunehmen» und die private Hilfsaktion abzuschliessen. Anschliessend, ab Mitte September, werde ich bis Ende März 2017 im Spital
Lukla im Nordosten von Nepal in einem kleinen Spital auf 2850 m über Meer arbeiten. Mit zwei nepalesischen Ärzten werden wir die medizinische Versorgung der lokalen Bevölkerung sicherstellen. Ich bin gespannt, was mich erwarten wird, und freue mich zu berichten.»

Andreas Schneider, wir wünschen Dir Glück und Erfolg!

 

 

Andreas Schneider baut Schulhäuser in Nepal!