Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 12.10.2016

Stadtkaserne: Siegerprojekte im Ideenwettbewerb

Zwölf Planerteams, davon zwei Nachwuchsteams, wurden im vergangenen März eingeladen, zur Entwicklung der Stadtkaserne, der P+R-Halle und des angrenzenden Oberen Mättelis in Frauenfeld städtebauliche Ideen zu erarbeiten. Ende September hat das Beurteilungsgremium die Eingaben bewertet und prämiert.

 

 

Nach über 150-jähriger Nutzung durch das Militär kann die Stadt Frauenfeld im Laufe der nächsten Jahre die Stadtkaserne im Baurecht übernehmen. Damit eröffnet sich für die Stadt eine grosse Chance, bedarfsgerechte Nutzungen an sehr zentraler und gut erschlossener Lage zu ermöglichen. Aus diesem Grund hat die Stadt für die Stadtkaserne, der P+R-Halle und das benachbarte Obere Mätteli, das die Bürgergemeinde als Besitzerin zentrumsgerecht entwickeln will, einen städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgeschrieben.
Das im Wettbewerbsprogramm festgelegte Beurteilungsgremium, begleitet von Vertretern der Quartiervereine, des Gewerbevereins und des Industrie- und Handelsvereins der Region Frauenfeld, hat die Eingaben nun bewertet und prämiert. Der Stadtrat ist der Empfehlung der Jury gefolgt und kann die drei bestplatzierten Projekte bekannt geben:
1. Projekt «all day long» von PARK dipl. Arch. ETH SIA BSA AG und Prof. Dr. P. Ursprung (Architektur) sowie Müller Illien Landschaftsarchitekten GmbH in Zürich.
2. Projekt «OVID» von Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten, Studio Ilmar Hurkxkens (Landschaftsarchitektur) und Wüest & Partner AG (Immobilienökonomie) in Zürich.
3. Projekt «Lauf Moser, Lauf!» von Gmür & Geschwentner Architekten AG und Albiez de Tomasi GmbH (Landschaftsarchitektur) in Zürich.

Das Siegerteam kann die bauliche Neugestaltung der P+R-Halle zwischen Stadtkaserne und SBB-Trassee übernehmen. Zudem konnte eine mögliche bauliche Entwicklung auf dem Oberen Mätteli fixiert werden. Für die neue Nutzung der Stadtkaserne soll die Weiterbearbeitung, die mit einer Botschaft durch den Gemeinderat ausgelöst werden muss, Klarheit bringen. Gemäss Programm dürfen alle drei bestplatzierten Teams weiterentwickelte Entwürfe als vorgesehene Vertiefungsstudie einreichen. Das definitive Siegerprojekt zur Stadtkaserne soll im Sommer 2017 gekürt werden. svf