Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 03.05.2017

Interview mit Hanspeter Kanz, Präsident Quartierverein Vorstadt

Sie stehen neu seit Januar als Präsident dem Quartierverein Vorstadt vor: Ist der Start geglückt?

 

 

Ja, Danke, nach dem Rücktritt von Christian Wälchli ging alles schnell und schwups, war ich an der Jahresversammlung ins Präsidium gewählt. Ich bin froh, dass ich auf ein tolles Team im Vorstand zählen darf. Die Vorstandsarbeit kannte ich ja schon von meiner Tätigkeit als Kassier. Etwas Sorgen bereitet mir, dass mit dem Rücktritt von Esther Menzi noch ein Vorstandsmitglied für die Organisation von Anlässen fehlt. Wir würden uns wirklich freuen, bald Ersatz zu finden. Im nächsten Jahr treten auch unsere 2 Rechnungsrevisoren zurück und dann gilt es eine Nachfolgelösung für die Zwei zu finden. Gerne würde ich alle unsere 152 Mitglieder persönlich kennen lernen und ich hoffe, die Gelegenheit dazu bietet sich an einem oder mehrerer unserer Anlässe.

Sie sind ein Ur-Frauenfelder, was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Wohn- und Arbeitsort?
Ja, ich bin im Langdorf aufgewachsen und seit 1984 in der Vorstadt – dem ältesten Quartier Frauenfelds – zu Hause. Als Bub kannte man jede Ecke, inzwischen hat sich mein Ort rasch verändert und weiter entwickelt. In der Vorstadt gefällt mir besonders gut, dass wir am Puls des Geschehens, im Zentrum der Stadt sind. Ich würde sogar behaupten, dass wir den richtig guten Überblick haben. Hier wurden schon viele Stadtfeste zwischen Festhütte und Ringstrasse gefeiert. Aus meiner Sicht sollte in der Altstadt mehr los sein, zeitweise ist es mir dort etwas zu ruhig. Ein Problem in unserem Quartier ist aber sicher der öffentliche Strassenverkehr, der rapide zugenommen hat und die Strassen leider oft blockiert. Hier müsste wirklich bald eine optimale Lösung gefunden werden.

Welche Projekte beschäftigen Sie noch?
Baustellen gibt es immer noch viele. Die künftige Nutzung von Stadtkaserne und Zeughausareal interessiert uns sehr, auch dort könnte es Baustellen geben. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat finde ich offen und persönlich schätze ich diesen Austausch untereinander.

Was ist los in der Vorstadt?
Unser Jahresprogramm ist ein bunter Mix des kulturellen Lebens. In unserem Quartierverein Vorstadt stellen wir die Begegnungen an geselligen Anlässen ins Zentrum. Wir pflegen die Kultur, Spiel und Spass gemeinsam. Am 13. Juni treffen sich bekanntlich alle Quartiervereine zum Abendrenn-tag des Rennvereines Frauenfeld. Am 17. Juni wird das Plausch-Bouleturnier beim Soldatendenkmal durchgeführt, auch am Stadtlauf nehmen wir teil, am 23. September steht die Betriebsführung beim Swissport Flughafen Zürich auf dem Programm und Mitte November findet wieder der beliebte Räbeliechtliumzug statt. Unsere Jahresversammlung am 12. Januar 2018 darf gerne schon in der Agenda vermerkt werden.

Welche Wünsche sind noch offen?
Ich wünsche mir viele aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unseren Anlässen. Schön wäre es, wenn sich auch ein paar neue jüngere Mitgliederm zu uns gesellen.

Willkommen sind Besucher auch auf unserer neu gestalteten Homepage www.quartierverein-vorstadt.ch

Herzlichen Dank für das Interview.
(mo)