Frauenfelder Woche

Frauenfeld

Schlossführung: Die Habsburger und der Thurgau

Schloss

Die Habsburger und der Thurgau: Ein Abgang mit Folgen

Es ist eine Schlüsselepoche für den Thurgau. Im 15. Jahrhundert verlieren die Habsburger die Vorherrschaft im heutigen Kantonsgebiet, mit weitreichenden Folgen für den gesamten südlichen Bodenseeraum.

Die Geschichte des Thurgaus und des mächtigen Adelsgeschlechts der Habsburger sind eng miteinander verknüpft. Am Mittwoch, 15. November 2017 um 18 Uhr zeichnet Historikerin Dr. Bettina Schöller an der öffentlichen Führung im Schloss Frauenfeld diese Verbindungen nach und zeigt anhand von Objekten und Urkunden aus der Sammlung des Historischen Museums Thurgau, wie das Schicksal der Habsburger die Thurgauer Geschichte geprägt hat.
Epoche der Umwälzungen
Ausgangspunkt der grossen Veränderungen im Herrschaftsgebiet Thurgau ist das europaweit bedeutende Konstanzer Konzil im Jahr 1414. Drei Päpste werden abgesetzt. Gleichzeitig halten die Eidgenossen mit ihren Eroberungen den europäischen Adel in Atem und neue Glaubensauffassungen spalten die Kirche.
Zankapfel Thurgau
Der Thurgau steht als habsburgischer Besitz im Zentrum der verschiedenen Interessen. Nicht nur weil Kreuzlingen die Herberge jenes Papstes ist, an dessen Handeln sich der schwelende Konflikt zwischen Habsburg und dem deutsch-römischen Reich entzündet. Auch die Bischofsstadt Konstanz streitet fortan mit Zürich und den Eidgenossen um Einfluss im Thurgau, während die Habsburger zurückgedrängt werden.
Der Thurgau wird im 15. Jahrhundert also zum Zankapfel der politischen und kirchlichen Machthaber Europas. Und als die Habsburger ihren Einfluss in diesem Gebiet verlieren, führt dies unweigerlich zu Veränderungen in der gesamten Region. Welche das sind, verrät Bettina Schöller an der öffentlichen und kostenlosen Führung.

Kein Anmeldung nötig

 

 

Daten und Zeiten

15.11.2017
18:00 Uhr

 

Weitere Informationen

Website