Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 10.01.2019

Fusionsgemeinde Stammheim nimmt Arbeit auf

Seit dem 1. Januar 2019 ist die neue politische Gemeinde Stammheim in Kraft. Für das Gemeindepersonal geht die Arbeit jetzt erst richtig los.

 

 

Am 24. September 2017 war es beschlossene Sache: Die Stimmberechtigten von Waltalingen, Ober- und Unterstammheim befürworteten die Fusion der neuen politischen Gemeinde Stammheim, zu der auch die Schulgemeinde Stammertal gehören sollte. Mit einem Ja-Anteil von 63,2 Prozent wurde der Zusammenführung zugestimmt.
Was lange geplant wurde, ist nun Realität: Die Gemeindeverwaltung Stammheim hat die Arbeit mit dem neuen Jahr aufgenommen. Ihren Sitz hat sie im Gemeindehaus in Unterstammheim. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Waltalingen und Oberstammheim müssen ihre Gemeindegeschäfte also ab sofort in Unterstammheim erledigen.
Der Neuanfang sei nicht ohne Hürden, wie Gemeindeschreiber Andi Pfenninger berichtet. Vor allem für die neuen Gemeindemitarbeitenden sei es ein anspruchsvoller Start. Denn sie könnten sich nicht in ein gemachtes Nest legen, sondern müssten sich alles ganz neu erarbeiten. Die Anpassung auf die neuen Arbeitsmittel und die Abstimmung der Prozesse seien in vollem Gang.
Eine grosse Herausforderung stellen gemäss Pfenninger auch die beengten räumlichen Verhältnisse dar. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten am Gemeindehaus sind alle Mitarbeitenden im frisch umgebauten Zehntengebäude untergebracht. Die sieben Arbeitsplätze im Gemeindehaus können dann voraussichtlich im Mai bezogen werden.

Etwas Süsses hat die Gemeindefusionierung immerhin schon hervorgebracht: Die Verschmelzung der Stammertaler Gemeinden inspirierte Walter Weiss aus Unterstammheim zu einer witzigen Idee. Er nahm sie zum Anlass, einen «Stammer Taler» zu kreieren – den Schoggitaler erhielten alle Teilnehmenden der ersten Gemeindeversammlung am 2. Januar 2019 und die Schülerinnen und Schüler des Stammertales.
Miriam Waldvogel