Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 02.06.2021

Alle Anträge der Vorsteherschaft klar genehmigt

Rechnungsversammlung der Katholischen Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Katholischen Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS genehmigten an der Rechnungsversammlung alle Anträge klar. Verabschiedet aus der Vorsteherschaft wurde Irma Mosimann, neues Behördenmitglied ist Jeannette Fischer.

 

 

Die 66 von gesamthaft rund 6800 Stimmberechtigten der Katholischen Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS, die auch mehrere umliegende Gemeinden umfasst, folgten allen Anträgen klar. Auch blieben umfangreiche Diskussionen in der Versammlung in der Stadtkirche St. Nikolaus, durch die Präsident Marcel Berger führte, aus. Stattdessen nahmen die personellen Belange eine zentrale Rolle ein.

Irma Mosimann verabschiedet
So würdigte Präsident Berger die per Ende Mai zurücktretende Irma
Mosimann für ihr zehnjähriges Mitwirken in der Vorsteherschaft mit herzlichen Worten. Diese wurden von der Versammlung mit lang anhaltendem Applaus unterstrichen. Irma Mosimann selbst zog ein kurzes Resümee ihrer Tätigkeit und bedankte sich für die vielfältige Unterstützung. Ihr Rücktritt aus der Vorsteherschaft wird genutzt, um die Verwaltung zu reorganisieren. Dies mit dem Ziel, eine Verlagerung von operativen Tätigkeiten in die Verwaltung zu ermöglichen.

Jeannette Fischer gewählt
Mit 64 Stimmen in die Vorsteherschaft gewählt wurde Jeannette Fischer aus Frauenfeld. Sie hatte sich zuvor mit sympathischen Worten den Anwesenden vorgestellt. Jeannette Fischer ist verheiratet, fünffache Mutter und arbeitet als Berufs- und Laufbahnberaterin im Berufsinformationszentrum Kreuzlingen. Die von Saskia Guler vorgestellte Rechnung 2020 schloss bei einem Volumen von 5,975 Mio. Franken mit einem Defizit im Umfang von 20 000 Franken ab – 52 000 Franken besser als budgetiert. Ebenfalls deutlich besser als budgetiert schloss die Dach- und Fassadensanierung des Wohnhauses «Michaels Kaplanei» an der Zürcherstrasse 172. Wie Patrick Josef sagte, wurden 74 000 Franken aufgewendet statt den budgetierten 120 000 Franken. Auch der Fensterersatz und der Aufwand für energetische Sanierungen beim Haus «Aurora» an der St. Gallerstrasse beim Katholischen Vereinshaus konnte mit 113 000 Franken besser abgeschlossen werden als budgetiert (125 000 Franken). Daneben informierte Josef über aktuelle Projekte, wobei zur Mauer in der Rüpplinschen Kaplanei auch Baufachmann Gabriel Müller ergänzende Ausführungen machte.

Schutz der Umwelt
Daneben wies Markus Beerli auf das Engagement zum «Grünen Güggel» hin, einem Projekt zum Schutz der Umwelt. Koordinator Lukas Schönenberger informierte seinerseits zum Pastoralraum und sprach von einer guten Beachtung der Gottesdienste via LeuTV und per Livestream. Für einen attraktiven musikalischen Rahmen der Versammlung sorgten Karin Keiser Mazenauer an der Violine und Emanuel Helg an der Truhenorgel. Die katholische Frauengemeinschaft St. Anna ihrerseits überraschte die Besucherinnen und Besucher beim Verlassen der Kirche mit einem Geschenk für den Heimweg.

Andreas Anderegg

 

 

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