Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 22.05.2024

An der EM sind mehrere Thurgauer dabei

Die Faustball-Europameisterschaft in Frauenfeld (21. bis 24. August) rückt immer näher. Auf der Kleinen Allmend werden gleich mehrere Spieler aus Thurgauer Vereinen mit dabei sein.

 

 

Eines der Vorbereitungs-Turniere auf diese EM hin war auch der traditionelle Auffahrts-Anlass in Frauenfeld. Mit dabei waren da sogar 10 Faustballer aus den drei Thurgauer Clubs Affeltrangen, Rickenbach-Wilen und Elgg-Ettenhausen. Aber gar keiner von Meister Wigoltingen. Hat das mit dem Alter der dortigen Akteure zu tun? Nationaltrainer Adrian Schär (Flawil) schüttelt heftig den Kopf: «Nein, überhaupt nicht. Aber sämtliche bisherigen Nationalspieler von Wigoltingen sind aus dem Nationalteam zurückgetreten».



Richtige Abstimmung finden


Nach den Partien in Frauenfeld wurde, wie vorher angekündigt, das 21-köpfige Kader verkleinert. Zu den 14 übrig gebliebenen gehören immer noch acht Thurgauer, je vier von ­Affeltrangen und Elgg-Ettenhausen. Nach dem Trainingslager über Pfings­ten vom 17. bis 20. Mai sind weitere Anpassungen möglich. Schär sagt nach diesem letzten Zusammenzug: «In Magglingen ging es darum, unter Druck gute Angaben und Pässe zu spielen und die Abstimmung bei verschiedenen Team-Zusammensetzungen zu finden». Sämtliche weiteren Treffen des Nationalkaders vor diesem Titelkampf in Frauenfeld finden in der Schweiz statt.


Den restlichen Schliff für diese Europameisterschaft wollen sich die Schweizer mit zwei Länderspielen verschaffen. Am Freitag, 2. August, wartet in Jona als Gegner Österreich. Genau eine Woche später kommt es in Widnau zum Duell gegen das meist übermächtige Deutschland. Genau diese beiden Widersacher haben es zuletzt den Eidgenossen immer vermasselt, an Titelkämpfen ganz vorne zu stehen.


Bleibt zu hoffen, dass vom 21. bis 24. August auf dem Sportplatz der Kleinen Allmend in Frauenfeld die EM-Weichen für einmal anders gestellt sind. Das Minimalziel für die Schweiz ist eine Medaille.



Neun Länder sind dabei


Mit dabei in Frauenfeld sind folgende Länder: Belgien, Dänemark, Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Serbien und Tschechien. In der stärkeren Gruppe A treffen die Einheimischen auf Deutschland, Österreich und Italien. Das Auftaktsspiel bestreitet die Schweiz am Mittwoch, 21. August, ab 18.30 Uhr gegen Österreich.
Ruedi Stettler