Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 24.12.2025

Gredig ist « Sportförderer des Jahres 2026 »

Matthias Gredig aus Affeltrangen lebt die Leichtathletik wie kaum ein Zweiter. Der ehemalige Mittelstreckenläufer war über drei Jahrzehnte Trainer, entdeckte zahlreiche Lauftalente und organisierte beim LC Frauenfeld schon 14 Schweizer Meisterschaften.

 

 

Am Donnerstag, 5. Februar 2026, wird Matthias Gredig im Pentorama Amriswil als Sportförderer des Jahres 2026 geehrt. Mit deutlich mehr als 8000 Zuschauerinnen und Zuschauern alles Bisherige übertroffen, den aktuell besten Schweizer Leichtathleten die perfekte Bühne für sportliche Höchstleistungen geboten, Bundesrat Martin Pfister mit einem Sportfest der Superlative beeindruckt und mehr als 200 begeisterte freiwillige Helferinnen und Helfer motiviert; die Schweizer Meisterschaften der Aktiven im letzten Sommer in Frauenfeld gehen in die Geschichte ein.
Wer OK-Präsident Matthias Gredig kennt, weiss, dass diese Erfolge bei den von ihm, bereits zum 14. Mal, organisierten Schweizer Titelkämpfen nicht von ungefähr kommen. Jörg Engeler, Präsident des LC Frauenfeld, wählt klare Worte. «Matthias bewegt und lebt die Leichtathletik. Unglaublich zuverlässig, mit grossem Herzblut und mit sehr viel Liebe fürs Detail».


Sportler, Trainer, Organisator
Seit einem halben Jahrhundert fungiert Matthias Gredig als OK-Präsident sämtlicher Anlässe des LC Frauenfeld. Der ehemalige Mittelstreckenläufer, der sich nach seiner Aktivkarriere während 30 Jahren als Lauftrainer engagierte und dabei unzählige Talente förderte, hat sich in der Schweizer Leichtathletikszene einen grossen Namen gemacht. «Wenn er etwas anfasst – und das macht Matthias Gredig oft – kann man sich zu 100 Prozent auf ihn verlassen», sind sich Jörg Engeler und Martina Pfiffner Müller, Präsidentin der Stiftung athletics-center, einig.
Es sei beeindruckend, mit welchem Weitblick und welcher Akribie er Grossanlässe anpacke. «Er hat den Blick in die Breite und in die Tiefe, kann mobilisieren und geht mit einer Riesenbegeisterung hochprofessionell voran», lobt Martina Pfiffner Müller. Die Schweizer Leichtathletik hat Matthias Gredig aus Affeltrangen viel zu verdanken. Kein Wunder, wurde er auch an den letztmals in der Schweiz ausgetragenen Europameisterschaften im 2014 ins Organisationskomitee berufen.
Der 59-jährige Kultur- und Vermessungsingenieur ETH ist zudem Mitglied des Selektionskomitees bei Swiss Athletics und Vorstandsmitglied des Thurgauer Leichtathletik-Verbandes. Vor vier Jahren wurde Gredig als «History Maker swiss athletics 2021» ausgezeichnet. Jetzt wählte ihn die Fachjury des Thurgauer Sportpreises zum «Thurgauer Sportförderer des Jahres 2026».


Online-Voting bis 11. Januar 2026
Einzel: Catherine Debrunner (Para Leichtathletik), Samuel Giger (Schwingen), Stefan Küng (Rad), Flavio Bucca (Schwimmen), Sarina Hitz (Schiessen), Alina Granwehr (Tennis), Marcel Schilling, (Special Olympics Snowboard), Joel Girrbach (Golf).


Teams: Volley Amriswil (Volleyball), SC Kreuzlingen (Wasserball), Floorball Thurgau (Unihockey), HC Thurgau (Eishockey), Linus Abicht/Pablo Rüegge (Segeln), STV Zihlschlacht (Turnen).  (mtb)


https://www.tkb.ch/sportpreis-2026
Text: mb, Bild: Ruedi Stettler