Frauenfeld · 21.01.2026
Sternstunden in Frauenfeld: Rekordbeteiligung und gelebte Freundschaft
Unter dem inspirierenden Leitmotiv «Dem Stern folgen – Begegnungen, die den Weg weisen» lud der Rotary Club Frauenfeld-Untersee Anfang Januar zum traditionellen Dreikönigstreffen ein. Die über 130 Personen aus neun regionalen Serviceclubs haben an der Kantonsschule Frauenfeld einen wunderbar kurzweiligen Abend erlebt.

Das primäre Ziel dieses traditionsreichen Abends ist weit mehr als nur ein festliches Beisammensein: Es geht darum, das klubübergreifende Netzwerk zu pflegen, bestehende Freundschaften zu vertiefen und in ungezwungenem Rahmen neue Kontakte zu knüpfen. In einer Zeit des stetigen Wandels bilden diese persönlichen Begegnungen das Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und die Umsetzung vieler sozialer Projekte in der Region Frauenfeld.
Ein stimmungsvoller Rahmen
Die Atmosphäre war bereits beim Eintreffen magisch: Die stimmungsvolle Dekoration in Form von unzähligen Sternen verwandelte die Aula in einen Ort der Inspiration. Die Co-Moderatoren Andreas Sütsch (Präsident RC Frauenfeld-Untersee) und Petra Geiser (OK-Mitglied) führten mit viel Humor, Schwung und Souveränität durch das Programm.
Kulinarische Höhepunkte
Ein besonderes Highlight war das Referat von Stefan Casanova, Prorektor der Kantonsschule Frauenfeld. Er spannte einen faszinierenden Bogen vom Brauchtum der Heiligen Drei Könige über den Sternenhimmel der Antike bis hin zur philosophischen Frage, welche Bedeutung Sterne als Orientierungspunkte in unserer modernen Gesellschaft noch haben. Kulinarisch bewegte sich der Abend passend zum Motto auf echtem «Sternenniveau». Das Team der Mensa verwöhnte die Gäste mit einem hervorragenden Menü, das den idealen Rahmen für vertiefende Gespräche an den bewusst durchmischten Tischen bot. Manch einer wünschte sich, nochmals Gymnasiast zu sein.
Starke Präsenz
Am Ende des Abends wurde von jedem Service Club ein König oder eine Königin ernannt. Sie erhielten ein Geschenk und die königliche Aufgabe, ein Mitglied vom eigenen Clubs zu besuchen, das schon seit längerer Zeit nicht mehr aktiv am Clubleben teilgenommen hat. Ganz im Sinne der früheren drei Könige, die ebenfalls mit einem Geschenk zu einem Besuch aufbrachen.
Text und Bild: zvg