Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 18.02.2026

Lachen bis tief in die Nacht

Comedy Night Frauenfeld

Schon beim Betreten der Halle lag ein erwartungsvolles Knistern in der Luft. Stimmengewirr, hier und da ein lautes Lachen. Die Comedy Night in Frauenfeld ging am Freitag voller Humor, Fasnachtsstimmung und ausgelassener Gemeinschaft über die Bühne.

 

 

In der Festhalle Rüegerholz füllten sich die Tischreihen. Gruppen von Freunden, Vereine in Kostümen und Paare auf der Suche nach einem unterhaltsamen Abend nahmen Platz. Der Duft von Bier und Wein mischte sich mit der typischen Vorfreude, die nur ein Live-Event erzeugen kann.
Punkt 20.03 Uhr erhellte ein Spot die Bühne und der Auftakt war mit einer Rückschau gemacht. 60 Jahre Murganesen Frauenfeld müssen gefeiert werden. Murganesenpräsident Ivan Gubler begrüsste mit launigen Worten. Zwischen Wortwitz, Situationskomik und charmanten Seitenhieben auf den Frauenfelder Alltag blieb kaum Zeit zum Durchatmen.
Immer wieder brandete Applaus auf, begleitet von schallendem Gelächter.
Besonders, als Komiker Peter Pfändler die Bühne betrat, steigerte sich die Stimmung. Mit feiner Mimik, präzisem Timing und einem Gespür für Alltagsbeobachtungen traf er den Nerv des Publikums. Seine Pointen sassen, mal spitzbübisch, subtil und direkt, stets mit einem Augenzwinkern. Auch Schafsekel-Kevin hielt mit Schalk und Humor allerlei Erinnerungen bereit. Für den Tanz- und Partysound sorgte Reto Eigenmann. Drive gabs mit den Catwalkers und d’Lumpesisters zwischen den Comedy-Blöcken. Schliesslich ergänzte der Auftritt der Guggemusig Rungglä-Süüder das Spektakel. Die Halle verwandelte sich zunehmend in eine Fasnachtsparty. Was diese Comedy Night besonders machte, war das Programm und das Gemeinschaftsgefühl. Hier traf man Bekannte, lachte gemeinsam über lokale Eigenheiten und vergass für ein paar Stunden den Alltag. Die Comedy Night in Frauenfeld war mehr als eine Show. Sie war Treffpunkt für gleichgesinnte Fasnächtler, Ventil und Tradition zugleich, auch ein Abend, an dem das Lachen im Mittelpunkt stand.


 Text und Bild: Manuela Olgiati