Frauenfeld · 25.02.2026
Die « Narrenherrschaft » 2026 ist beendet
Fasnacht Frauenfeld, Stadtrückgabe
Von allen Seiten viel Lob. An der Stadtrückgabe am vergangenen Dienstagabend rückte Stadtpräsident Claudio Bernold nochmals den närrischen Anlass ins Zentrum. Viel Publikum, mit und ohne Kostüme versammelte sich vor dem Rathaus.

Sandro Erné, der Obernarr Sandro I. resümierte: «Es war schön und eine strenge Zeit.» Die Stadtrückgabe ist der offizielle Abschluss der traditionellen Frauenfelder Fasnacht: Nach mehreren Tagen mit Umzügen, Partys und närrischen Veranstaltungen gaben die Narren das Zepter wieder an die offizielle Stadtregierung zurück. Frauenfeld stand bis zu diesem Zeitpunkt unter der närrischen Herrschaft.
Traditionen fortsetzen
Für die Fasnacht eingesetzt war Sandro I. am Schmutzigen Donnerstag. Stadtpräsident Claudio Bernold hatte ihm vor dem Rathaus an seiner Premiere das Zepter und den Kelch, die Insignien der Stadt mit launigen Worten überreicht. Das Ereignis konzentrierte sich auf Altstadt und Rüegerholzhalle und beleuchtete die «Comedy Night» mit zahlreichen Stars. Der Kinderumzug, neu noch die BassNacht sowie der traditionelle Fasnachtsumzug am Sonntag gehen in diese faszinierende fasnächtliche Geschichte ein. Der Obernarr sinnierte über Zölle und Bier an Haltestellen. Schafseckel Kevin sprach von schwarzen Schafen, Kultkomiker Peter Pfändler rückte das Publikum näher zusammen.
Am Dienstag, 17. Februar, endete schon diese fünfte närrische Jahreszeit 2026. Sandro I. gab Zepter und Kelch zurück an Stadtpräsident Claudio Bernold und seine Stadtregierung. Anschliessend feierten die letzten Partygäste nochmals ausgiebig. Murganesenpräsident Ivan Gubler sage: «Ho Narro, bis im nächsten Jahr!»
Text und Bild: Manuela Olgiati